Worum geht es?
Der Bürgerentscheid am 1. März 2026 einfach erklärt
„Sind Sie dafür, dass die Stadt Naunhof im Rahmen ihres Einvernehmens nach § 36 BauGB alle rechtlich und tatsächlich zulässigen Möglichkeiten nutzt, um die Errichtung von Windenergieanlagen auf dem Stadtgebiet zu verhindern, mindestens aber in ihren Auswirkungen einzuschränken?"
Was bedeutet JA?
Sie stimmen dafür, dass die Stadt Naunhof versucht, Windkraftanlagen zu verhindern. Aber: Ein JA kann Bundesrecht nicht außer Kraft setzen. In ausgewiesenen Vorranggebieten haben Windkraftanlagen trotzdem Vorrang.
Was bedeutet NEIN?
Sie stimmen dagegen, dass die Stadt eine pauschale Verhinderungspolitik betreibt. Die Stadt behält ihre Handlungsspielräume und kann konstruktiv mitgestalten: Wo genau? Unter welchen Bedingungen? Mit welcher Bürgerbeteiligung?
Warum NEIN?
Die 4 wichtigsten Gründe für ein NEIN beim Bürgerentscheid
Finanzielle Chancen nutzen
Das sächsische EEErtrBetG garantiert: 20.000–40.000 € pro Anlage und Jahr für Kommunen. Für Sportstätten, Feuerwehr, Radwege – ohne Steuererhöhungen.
Wichtig: Die Hälfte muss in den direkt betroffenen Ortsteilen verwendet werden!
Mitgestalten statt blockieren
Sachsen muss bis Ende 2027 1,3% der Landesfläche für Windenergie ausweisen. Ein pauschales „Nein" nimmt uns Handlungsspielräume. Wer konstruktiv verhandelt, kann Einfluss nehmen: auf Standorte, Abstände und Bürgerbeteiligungsmodelle.
Unabhängigkeit statt Erpressbarkeit
Die Gaskrise 2022 hat gezeigt: Wer von Energieimporten abhängig ist, ist erpressbar. LNG aus den USA oder Katar schafft nur neue Abhängigkeiten. Windkraft ist heimische Energie – frei von geopolitischen Risiken.
Klima und Umwelt schützen
Das 1,5-Grad-Ziel erfordert konsequentes Handeln. Windkraft ist klimaneutral im Betrieb und ein wichtiger Baustein für Sachsens Energiewende – lokal handeln, global denken.
Zeigen Sie Flagge!
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